Das Bomann-Museum –
Geschichte zum Anfassen – und zum Nachdenken
Das Bomann-Museum am Schlossplatz gehört zu den bedeutendsten kulturhistorischen Museen Norddeutschlands – und ist damit deutlich mehr als ein lokales Stadtmuseum. Gegründet 1892 von Wilhelm Bomann, einem passionierten Sammler und Heimatforscher, beherbergt es heute eine der umfangreichsten Sammlungen zur ländlichen und städtischen Alltagskultur der Region. Die Dauerausstellung zeigt auf mehreren Etagen die Geschichte des celler Hofes und der Welfen, bäuerliche Wohnkultur aus der Lüneburger Heide, historische Trachten, Werkzeuge und Einrichtungen vom 17. bis ins frühe 20. Jahrhundert. Ein besonderer Anziehungspunkt ist die originalgetreu eingerichtete niedersächsische Bauernstube – ein Zeitfenster, das sich öffnet und nicht mehr schließen will. Ergänzt wird das Haus durch regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen zu regionalen und überregionalen Themen. Für Familien, Schulklassen und geschichtsinteressierte Besucher ist das Bomann-Museum schlicht Pflichtprogramm – und für alle, die verstehen wollen, wie das Leben in dieser Region über Jahrhunderte wirklich ausgesehen hat.